Studienfahrt ins Baltikum: Eine Woche, zwei Hauptstädte und unzählige Eindrücke

09.04.2026

Die ersten Tage verbrachte die Gruppe in Vilnius. Besonders eindrucksvoll waren hier die Besuche im litauischen Parlament, dem Seimas. In persönlichen Gesprächen mit Abgeordneten erhielten die Teilnehmenden Einblicke und Perspektiven aus der politischen Praxis. Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurden, geprägt von der unmittelbaren Lage eines baltischen Staates an der Grenze zur NATO-Ostflanke, greifbar gemacht. Die Offenheit und Klarheit, mit der über Herausforderungen, aber auch über europäische Zusammenarbeit sowie gesellschaftliche Resilienz gesprochen wurde, hinterließ nachhaltigen Eindruck. Ein weiterer besonderer Moment war die Begegnung mit dem Apostolischen Nuntius Erzbischof Georg Gänswein, bei der es unter anderem um kirchliche Diplomatie ging und das Themenfeld der internationalen Beziehungen erweitert hat.

Am vierten Tag der Reise ging es weiter nach Riga und auch hier kamen Highlights nicht zu kurz. Besonders ein Gespräch in der deutschen Botschaft mit Beate Kirch, Mitarbeiterin Rechts- und Konsularbteilung sowie dem Militärattaché Christoph Karich hat spannende Einblicke ermöglicht. In einer Atmosphäre, die gleichermaßen professionell wie einladend war, wurde deutlich, wie Diplomatie im Alltag funktioniert und wie die deutsch-lettischen Beziehungen sowie gemeinsamen Verteidigungsstrategien gestaltet werden.

Darüber hinaus hat die Gruppe während der Reise soziale Einrichtungen kennengelernt, Museen besucht, mit politischen Stiftungen gesprochen und schönste Stadtviertel erkundet. Was alle Begegnungen eint, war ein hohes Maß an Ehrlichkeit und Offenheit: Es ging um echte Einblicke und persönliche Geschichten. Die Reise verband politische, historische, kulturelle und gesellschaftliche Themen sowie Gespräche von Engagement bis Verteidigung und Digitalisierung bis Erinnerungskultur. Am Ende stand die Erkenntnis, dass Europa nicht nur ein politisches Konstrukt ist, sondern ein lebendiges Netzwerk aus Beziehungen, Ideen und gemeinsamen Zielen. Die Studienfahrt ins Baltikum hat genau das spürbar gemacht  und wird den Teilnehmenden sicher noch lange in Erinnerung bleiben. 

Ludwig-Windthorst-Stiftung und Friedensschule Lingen vereinbaren Kooperation

10.03.2026

Die Ludwig-Windthorst-Stiftung und die Friedensschule Lingen haben jetzt einen Kooperationsvertrag geschlossen, um junge Menschen gezielt in ihrer gesellschaftspolitischen Bildung, Persönlichkeitsentwicklung und Studien- beziehungsweise Berufsorientierung zu fördern. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Christian Fühner MdL, Vorsitzender der Ludwig-Windthorst-Stiftung, und Schulleiter Udo Kösters. Kern der Kooperation ist, dass der Friedensschule Lingen künftig jährlich Plätze im Arbeitskreis „Luwis“ der Ludwig-Windthorst-Stiftung zur Verfügung stehen. Das Angebot richtet sich an besonders engagierte Schülerinnen und Schüler, die sich vertieft mit gesellschaftlichen, politischen und europäischen Fragestellungen auseinandersetzen möchten.

„Mit dieser Kooperation schaffen wir eine starke Verbindung zwischen Schule und außerschulischer Förderung. Junge Menschen sollen die Chance bekommen, über den Unterricht hinaus Verantwortung zu übernehmen, Debatten zu führen und ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln“, erklärt Christian Fühner. „Gerade in einer Zeit, in der unsere Demokratie auf engagierte und reflektierte junge Menschen angewiesen ist, ist das ein wichtiges Signal.“

Die Ludwig-Windthorst-Stiftung fördert im Arbeitskreis „Luwis“ die gesellschaftspolitische Kompetenz junger Menschen. Das Programm umfasst unter anderem Werkwochenenden, Studientage, Studienfahrten ins europäische Ausland, Jahrestagungen sowie Einführungsangebote für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Hinzu kommen Möglichkeiten der Berufs- und Studienorientierung, Mentoring, Praktikumsangebote aus dem Netzwerk der Stiftung sowie der Zugang zu weiteren Veranstaltungen.

Schulleiter Udo Kösters begrüßt die Zusammenarbeit ausdrücklich: „Für unsere Schule ist es ein wichtiges Anliegen, Schülerinnen und Schüler nicht nur fachlich, sondern auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Die Kooperation mit der Ludwig-Windthorst-Stiftung eröffnet dafür Perspektiven und bietet besonders interessierten jungen Menschen zusätzliche Chancen.“

Stadt, Land, Zukunft – Werkwoche II wurde nachgeholt

10.02.2026

Vom 6. bis 8. Februar 2026 drehte sich im Ludwig-Windthorst-Haus alles um die Frage, wie unsere Energiezukunft nachhaltig und verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Gemeinsam mit spannenden Referent*innen setzten sich die LuWis intensiv mit den Themen (grüner) Wasserstoff, Atomkraft und Windenergie auseinander. Ein Highlight war direkt zu Beginn die Exkursion zum bp-Wasserstoffwerk in Lingen, die spannende Einblicke in die Praxis ermöglichte. Am Samstag Vormmitag wurde das Thema Atomkraft und mögliche Bedeutungen für die Zukunft mit Dr. Christoph Pistner vom Öko-Institut diskutiert. Salim Neumann von der Landwind-Gruppe ermöglichte im Anschluss einen Einblick in technologische und kommunalpolitische Fragen der Windenergie. Diesen konnten die LuWis zudem in einem Planspiel praktisch begegnen.

In Bezug auf diese Themen standen beim abendlichen Kamingespräch mit Dr. Michael Kiehl, Kreisbaurat des Landkreises Emsland, die regionalen Auswirkungen der Energiewende im Mittelpunkt. 

Abgerundet wurde das Wochenende durch einen Skill-Workshop zur Studienfinanzierung und Stipendien mit Nils Thieben.

Ein intensives Wochenende voller Austausch, neuer Perspektiven und engagierter Diskussionen – ganz im Sinne des Jahresthemas „Stadt, Land, Zukunft - Mit Innovationen in ein besseres Morgen“.
Außerdem freuen wir uns sehr, dass wir einige neue LuWis bei dem Werkwochenende begrüßen durfen.

Einführungswochenende für 
neue LuWis

26.01.2026

Trotz winterlichen Straßenverhältnisse konnte vom 24. - 25. Januar 2026 ein tolles Einführungswochenende mit ca. 30 interessierten neuen LuWis verbracht werden. Mit viel Neugier, Diskussionsfreude und Engagement haben die interessierten LuWis den Arbeitskreises sowie viele neue Menschen kennenlernen können. 

Neben dem Kennenlernen fand eine Auseinandersetzung mit dem Jahesthema „Stadt, Land, Zukunft – mit Innovationen in ein besseres Morgen“ mit einem landwirtschaflichen Schwerpunkt. 

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Landwirtschaft, Technologie und gesellschaftliche Verantwortung zusammengedacht werden können. In einem Planspiel, Vorträgen und spannenden Diskussionen setzten sich die LuWis in spe mit ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Fragestellungen auseinander.

Wir freuen uns sehr über so viele neue, engagierte „LuWis“ und auf die kommenden gemeinsamen Projekte!

Neue Bildungsreferentin beim 
LuWi-Arbeitskreis

01.12.2026

Der Arbeitskreis der LuWis freut sich über personelle Verstärkung: Seit Ende November 2025 ist Sophia Escher als neue Bildungsreferentin im Ludwig-Windthorst-Haus für die Begleitung und Organisation des Arbeitskreises der Luwis zuständig.

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